Neue Berufsmöglichkeiten für unsere Jüngsten

Es ist ja vielleicht unwahrscheinlich aber auch nicht unmöglich, dass die erwartete Klimakatastrophe ausfällt. In diesem Fall steht die FFF-Jugend vor einer Grundsatzentscheidung. Womit verdiene ich zukünftig in der Zeit von Montag bis Donnerstag meinen Lebensunterhalt? Der Freitag ist ja weiterhin schon komplett verplant und danach beginnt das Wochenende.

Liebe Berufsanfänger. Sie können ganz beruhigt sein. Die Deutsche Spendenpartei handelt auch 2020 nach ihrem Motto „Wir denken weiter“ und macht konkrete Vorschläge für neue Vollzeit-Berufe.

Wir beginnen mit dem „Küchenbullen“.

Bisher ist der Begriff „Bulle“ umgangssprachlich eine abwertende Bezeichnung für einen Ordnungshüter. „Küchenbulle“ ist – ebenfalls im Volksmund – der Koch in einer Großkantine. Beide Berufsbilder werden künftig zusammenwachsen. Der Küchenbulle muss nicht kochen können. Er ist so eine Art Kantinen-Polizist (eben der Küchenbulle) und hat lediglich auf die Einhaltung der grünen Essvorschriften in Schulkantinen und anderen öffentlichen Einrichtungen zu achten. Berufseinsteiger brauchen keine kulinarische Vorbildung, ein gewisses klima- religiöses Engagement oder die Zugehörigkeit zum Veganertum sind allerdings von Vorteil.

Die Jungfrau Maria dieser Berufsgruppe heißt Sarah Wiener. Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere ist der unbedingte Wille, den Menschen davon zu überzeugen, dass eine Gurke besser schmeckt als ein Steak. Als bewährte Methode gelten Elektrohalsbänder, bei deren Einsatz selbst Schäferhunde zum Liebhaber von Möhrensalat konvertieren. Die Weiterbildung des Küchenbullen zum Ernährungsberater ist möglich.

– Fortsetzung folgt –

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