Deutschland – ein politisches Panikorchester

Da meinen doch tatsächlich einige mittelständische Unternehmer immer noch, dass sie wirklich wissen, wie man ein Wirtschafts-Unternehmen erfolgreich leitet. Nur weil sie mit ihrem Privatvermögen (und oft auch mit dem Vermögen der nahen Verwandten) persönlich haften, haben sie doch noch lange nicht das Recht, die weisen Entscheidungen der deutschen Politik so abzulehnen.

Es kann doch nicht sein, dass jeder macht, was er will. Auch wenn der eine oder andere dabei vordergründig erfolgreich ist. Nein – wir brauchen mehr Regularien und Verbote.

Wenn die Kinder freitags für das Klima demonstrieren, kommt von der Politik prompt ein „Klimagesetz“. Wenn die Bauern mit ihren Traktoren die Innenstädte blockieren, kommt zuverlässig die Meldung aus Berlin, dass die Bauern mit finanziellen Mitteln rechnen können. Politik auf Zuruf und im Hauruckverfahren. Eine Katastrophe in einem Kernkraftwerk – zack schalten wir unsere Atomkraftwerke ab. Wir haben ja Wind und Sonne.

So ist es richtig und so bleibt „Made in Germany“ das weltbeste Gütesiegel.

Es gibt allerdings immer noch Menschen, die den weisen Kern der politischen Entscheidungen nicht erfassen. Ein Beispiel dafür ist Stefan Aust. Der schreibt doch unter der Überschrift „Deutschland – getrieben vom Panikorchester“ folgendes: „Früher sagte man, Deutschland werde schlecht regiert, aber gut verwaltet. Inzwischen wird es nicht einmal mehr gut verwaltet, denn jede Behörde hat am Ende einen politischen Chef, den Bürgermeister, Landrat, Staatssekretär oder Minister. Inzwischen ist die Politik tief in die Verwaltungsapparate eingesickert und steuert diese – am liebsten gegen die Wand. Widersprüchlichkeit von Entscheidungen regiert die Tagesordnung, oft weiß die eine Hand zwar, was die andere tut – aber es kümmert sie kaum. Hauptsache, es klingt alles gut und entspricht dem aktuellen Tagestrend der Aufregung.“

Aber warum so pessimistisch? Auf unsere politische „Elite“ ist Verlass! Sie ist zur Führung von Unternehmen und erst recht unseres Landes charakterlich komplett geeignet. Wir haben keine Besseren. Aus Erfahrung wissen wir doch, was jede Führung zwingend benötigt: Vertrauen. Und wenn das weg ist, ist alles weg.

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