Neue Berufe – die dunkle Seite

Wie immer im Leben wird auch bei der Umstellung der Ernährung – weg vom Fleischverzehr – die „dunkle Seite“ ihre Chancen und ihren Profit suchen.

Der „Bulettenschmuggler“ ist die Reaktion des Schwarzmarktes auf den geforderten Fleischverzicht. Es ist eine selbstständige Tätigkeit ähnlich der des Schwarzbrenners zu Zeiten der Prohibition. Er arbeitet undercover und unterhält Handelsbeziehungen zu finsteren Ostgauen von der Ukraine bis nach Ungarn (Salami und Zigeunersteak). In mondlosen Nächten bringt der Schmuggler im Rucksack die verbotenen Fleischprodukte über einsame Grenzübergänge in die vegane Republik. Die Auslieferung an den Endkunden erfolgt über die bewährten Umschlagplätze der Drogenkuriere.

Trotz der überaus lukrativen Gewinnspannen können wir dem aufstrebenden Berufsnachwuchs von diesem Geschäftsmodell nur abraten. Denken Sie einfach daran: auch eine schön durchgebratene Bulette aus Tofu, Sojabohnen und Porree auf der Basis von nachwachsenden Buchenspänen kann mit viel Senf gut schmecken und auch die Verdauung klappt.

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